Das mobile TAN-Verfahren der Postbank ist für seine Sicherheit im Online-Banking mit dem TÜV-Gütesiegel ausgezeichnet worden. Laut der TÜV Rheinland Group bietet die mobile Transaktionsnummer (mTAN) eine "wirksame Absicherung der von außen zugänglichen technischen Systeme gegen unbefugte Nutzung".
Die mTAN erreicht den Kunden per SMS auf seinem Handy und dient zur Freigabe einer Online-Überweisung. Weil sie nur einmalig für den erteilten Auftrag gilt, ist sie für Betrüger wertlos. Neben der mTAN wird dem Kunden in der SMS auch noch die Ziel-Kontonummer und der Betrag übermittelt. So kann vor der Freigabe noch einmal überprüft werden, ob der Auftrag richtig bei der Postbank eingegangen ist.
Auch die Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet e.V. (a-i3) bestätigt die Sicherheit der mobilen TAN. "Durch die zusätzliche Anzeige von Kontonummer und Betrag auf dem Handy ist das mTAN-Verfahren sicher gegen alle uns bisher bekannten Phishing- und Pharming-Angriffe", so Prof. Dr. Jörg Schwenk, Vorstand der Arbeitsgruppe.
Wer sich einmal für den Service angemeldet hat, kann die mTAN jederzeit nutzen. Um Missbrauch auszuschließen, wurde das Anmeldeverfahren weiter verbessert. So muss man sich zusätzlich per Telefon-Banking, per Fax oder per Brief bei der Postbank legitimieren. Die Postbank versendet die SMS mit der mTAN zum Selbstkostenpreis von neun Cent.
Zusammen mit der indizierten TAN (iTAN), dem Überweisungslimit im Internet sowie der kürzlich eingeführten Postbank Mail-Signatur ist die mTAN Bestandteil des Maßnahmenpaketes der Postbank gegen Phishing.