Der finnische Mobilfunk-Hersteller Nokia arbeitet zusammen mit dem Finanzdienstleister Money an der mobilen Möglichkeit, über das Handy Geld zu versenden, Rechnungen zu zahlen und Überweisungen zu tätigen. Das berichtet das "Handelsblatt" in seiner Onlineausgabe.
Wie der Konzern gestern mitteilte, sollen Handy-Benutzer vom kommenden Jahr an diese Möglichkeit nutzen können. Dafür arbeitet Nokia mit dem US-Unternehmen Obopay zusammen. Obopay hat in den USA ein System für den elektronischen Zahlungsverkehr aufgebaut. Mithilfe dieses Systems richtet der Kunde ein Konto ein, auf das er einen bestimmten Betrag zahlt. Von diesem Konto werden dann beispielsweise Überweisungen an den Empfänger getätigt.
Auch für Handybesitzer ohne Konto interessant
Für Kunden, die kein Girokonto besitzen, will Nokia ein weltweites Netz so genannter Agenten aufbauen, bei denen Geld eingezahlt und abgehoben werden kann, heißt es im Artikel.
Der neue Dienst dürfte nach Einschätzung des "Handelsblatt" vor allem für Schwellenländer interessant sein. Nach Nokias Berechnungen gibt es derzeit zwar etwa vier Milliarden Handybenutzer, aber nur 1,6 Milliarden Konto-Besitzer.
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