Obwohl Euromünzen selbstverständlich offizielles Zahlungsmittel sind, kann man mit ihnen nicht alles bezahlen. Wer zum Beispiel größere Beträge in Münzen begleichen will, kann auf Probleme stoßen, da niemand verpflichtet ist, mehr als 50 Münzen pro Zahlung anzunehmen. Darauf weist der Bundesverband Deutscher Banken hin.
Nur Banknoten sind Zahlungsmittel in unbegrenzter Höhe. Das gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Geschäfte, Tankstellen oder Gaststätten. Ohne Obergrenze kann jedoch jeder Bürger seine Euro- und Eurocentmünzen bei der Deutschen Bundesbank, ihren Hauptverwaltungen und örtlichen Filialen kostenfrei in Banknoten umtauschen.
In Belgien hat sich ein Bürger um eine ähnliche Vorschrift im belgischen Recht wenig geschert. Er bezahlte seine Stromrechnung über rund 930,- Euro aus Protest gegen die hohen Strompreise in Cent-Münzen. Das Stromunternehmen zeigte sich kulant und teilte mit, die 215 Kilo Münzen anzunehmen (Meldung lesen).
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