Online-Banking über WLAN-Funknetzwerke ist auch in WPA-gesicherten Netzen nicht mehr sicher. Wer Online-Banking betreibt, solte den WPA2-Standard oder Kabelverbindungen verwenden, um Datendiebstahl zu verhindern. Zwei japanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, das in den meisten Funknetzwerken eingesetzte Verschlüsselungsverfahren WPA (Wi-Fi Protected Access) in weniger als einer Minute zu knacken. Das berichtet das IT-Magazin "NetworkWorld".
Nach WEP nun auch WPA unsicher
Bereits früher hatten zwei andere IT-Forscher bewiesen, dass WPA geknackt werden kann. Sie hatten jedoch noch 15 Minuten dafür gebraucht. Dass der Einbruch in ein WPA-geschütztes Funknetzwerk nun aber in einer Minute gelingen kann, mache den Einbruch auch "praktisch nutzbar", kommentiert das Windowsmagazin "Winfuture".
Online-Banking am besten per Kabel
Damit muss nach dem Verschlüsselungsverfahren WEP (Wired Equivalent Privacy) nun auch WPA endgültig als unsicher angesehen werden. Weiterhin als sicher gilt das verbesserte Verfahren WPA2. Banktip rät jedoch dazu, beim Online-Banking die WLAN-Verbindung zu trennen und den Rechner per Kabel mit dem Router zu verbinden. Funknetzwerke (WLAN) sollte man für Online-Banking nur verwenden, wenn es sich nicht vermeiden lässt.