Onlineshopper kennen ihre Rechte nicht 

Die meisten Einkäufer im Internet kennen ihre Rechte gegenüber Onlineshops nicht. Darüber hinaus wissen die meisten Konsumenten auch nicht, was seitens der Netzverkäufer erlaubt ist und was nicht. Das ist

das Ergebnis einer repräsentativen Studie von Trusted Shops, einem Aussteller von Gütesiegeln für Onlineshops.



Durchgeführt wurde die Umfrage vom Marktforschungsinstitut ComCult

Research. Dabei haben insgesamt 1.000 Menschen, die Onlineshopping

nutzen, zehn Fragen zu ihren Verbraucherrechten beantwortet. 99,5

Prozent aller Befragten haben mindestens in einem Fall falsch

gelegen. Ganze fünf Personen zeigten sich vollständig informiert.



Am höchsten war der Wissensstand beim allgemeinen Rückgaberecht:

91,7 Prozent sind sich bewusst, dass sie die meisten Produkte

innerhalb von 14 Tagen zurückschicken dürfen. Wenn es aber um

wichtige Details geht, ist die Kenntnis deutlich schlechter. Nur 71,2 Prozent wussten, dass in manchen Fällen der Verbraucher

die Rücksendekosten tragen muss. Das kann zum Beispiel für Produkte

gelten, die weniger als 40 Euro kosten. Und fast ein Drittel fürchtet

(fälschlicherweise) das Rücksenderecht zu verlieren, wenn die

Originalverpackung geöffnet ist.

Dass jeder Shop ein vollständiges Impressum braucht und eine E-Mail-Adresse angeben muss, war immerhin rund 80 Prozent der

Befragten geläufig. Beim Thema Datenschutz überschätzen viele

Verbraucher ihre Rechte: Zwar kann man jederzeit Auskunft über die

gespeicherten personenbezogenen Daten verlangen, aber diese müssen

nicht, wie 86 Prozent glauben, auf Wunsch sofort vollständig gelöscht

werden. Die Shops müssen viele Daten für Finanzamt und Bilanz länger

aufbewahren.

Weitere Wissenslücken: Wenn ein Onlineshop nicht sofort liefern

kann, muss er zu jedem Produkt eine Lieferzeit angeben (hier lagen 32

Prozent falsch). Kein Shop ist gezwungen, verschiedene

Zahlungsmethoden anzubieten (54 Prozent falsch). Und für

Transportschäden haftet stets der Verkäufer - anders lautende

AGB-Formulierungen sind unwirksam (62 Prozent falsch).



Die meisten Onlinekäufer scheinen sich mehr an ihrem allgemeinen

Rechtsempfinden anstatt an gesicherten Erkenntnissen zu orientieren, so die Autoren der Studie. Nur so lasse sich die soziodemografische Ausgeglichenheit der

Resultate erklären. Weder Alter, Geschlecht, Schulbildung oder

Interneterfahrung hätten einen signifikanten Einfluss auf die

Fehlerquote gehabt.

Baufinanzierung Vergleich
Finden Sie die besten
Bauzinsen und die
individuell passende
Finanzierung für
Ihren Wohntraum

Jetzt vergleichen

Welches Girokonto ist das Beste?
Vergleichen, abschließen & sparen!
Jetzt mit 250€ Start-Bonus

Jetzt vergleichen

Wer bei der Auswahl seiner Kreditkarte auf versteckte Gebühren und überflüssige Extraleistungen achtet, spart später viel Geld.
Welche Kreditkarte ist die Beste? Hier schnell & einfach vergleichen!

Jetzt vergleichen