Alternativen zur Kreditkarte gewinnen beim Online-Bezahlen immer mehr an Bedeutung. Zuletzt meldete PayPal fünf Millionen Kundenkonten. Auch die paysafecard erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wie der Anbieter jetzt mitteilte, wurden bislang mehr als 4 Millionen Karten in rund 70.000 Verkaufstellen verkauft. Über 2.000 Onlineshops akzeptieren die Karten und mindestens 5 Millionen Bezahlvorgänge wurden im Jahr 2006 getätigt.
Die paysafecard ist eine bankenrechtlich genehmigte Prepaid-Karte Europas zum Bezahlen im Internet. In Zusammenarbeit mit der Commerzbank AG und der BAWAG P.S.K. werden die Karten herausgegeben, die Technologie stammt von IBM. Die Bezahlkarte ist für den Kunden kostenfrei. Ähnlich einer Prepaid-Karte beim Handy ist auch die paysafecard mit einem Guthaben aufgeladen. Man hat die Wahl zwischen 10, 25, 50 und 100 Euro. Zum Bezahlen im Internet wählt man einfach im Web-Shop die Zahloption paysafecard und gibt seinen PIN-Code ein. Der PIN-Code ist 16stellig und nicht zu knacken, so der Anbieter.
Das Bezahlen im Internet per Kreditkarte gilt immer noch als unsicher. Ein Vorteil der paysafecard ist daher, dass das "Cyber Money" an keine Kreditkarten- oder Kontonummer gebunden ist, da ausschließlich über den PIN-Code der Betrag auf der Karte abgezogen wird. Somit sind besonders Kunden angesprochen, die eine Weitergabe ihrer persönlichen Daten scheuen. Aber auch Jugendliche bzw. Personen die keine Kreditkarte oder Konto besitzen, profitieren von der Zahlungsvariante, die auch das Zahlen von Kleinbeträgen ermöglicht. Bei Verlust der Karte ist es wie mit dem Bargeld, lediglich das Guthaben ist dahin.