Phishing-Mails für Online-Kunden der Sparkassen 

Eine Welle von Phishing-Mails überschwemmt derzeit die Postfächer von Online-Banking-Kunden der Sparkassen. Davor warnt der E-Mail-Sicherheitsspezialist antispameurope. Die E-Mails seien jedoch leicht daran zu erkennen, dass sie nicht in fehlerfreiem Deutsch geschrieben seien. In den Mails soll von einem angeblichen "regelmäßigen Update von Programmierungshilfen" durch "Unterstützungsdienste der Sparkassen" die Rede sein.

In den E-Mails ist ein Link enthalten, der Empfänger auf einen Server in den USA leitet. Dort werden sie aufgefordert, Namen, Kontodaten und alle iTAN-Nummern der aktuellen TAN-Liste für das Online-Banking einzugeben. Auf keinen Fall sollten Empfänger den Link anklicken. Die Sparkassen und andere Geldinstitute weisen Kunden laufend darauf hin, dass sie niemals per E-Mail zur Öffnung einer Website und Eingabe von Kontodaten für Online-Banking dort auffordern würden. Die trotzdem immer wieder zu beobachtenden Phishing-Attacken lassen jedoch darauf schließen, dass die Spammer regelmäßig erfolgreich sind.

Versender der Spamwelle sind nach Feststellung von antispameurope gekaperte Rechner, vornehmlich aus der Türkei, Russland und Staaten der GUS.

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