Die Deutsche Postbank soll einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) zufolge künftig den Kern einer neuen großen deutschen Privatkundenbank bilden. Wie die Zeitung berichtet, plant der Haupteigner, die Deutsche Post AG, sich mit einer weiteren Großbank für ein solches Projekt zusammenzutun.
Die mit der Partnersuche beauftragte Investmentbank Morgan Stanley habe bereits mit drei potenziellen Interessenten Gespräche geführt, heißt es. In diesem Zusammenhang fallen die Namen Deutsche Bank, Allianz und ING. Die Allianz könnte die Dresdner Bank in eine solche Fusion einbringen, während Deutsche Bank und ING ihre Privatkundentöchter in die Waagschale werfen könnten. An dem etwaigen Großbankprojekt würde der jeweilige Mutterkonzern beteiligt, meldet das Handelsblatt. Eine erste Vorentscheidung für einen Partner könnte bereits im Mai fallen.
Die Postbank ist mit 15 Millionen Kunden die kundenstärkste Privatbank. Das Geschäft wird jedoch von den Sparkassen und Genossenschaftsbanken dominiert. Durch eine Fusion mit einer anderen großen Privatbank könnte sich das ändern. Post-Chef Klaus Zumwinkel hatte bereits zum Ende des vergangenen Jahres die Spekulationen um einen Verkauf der Postbank angeheizt (banktip.de berichtete).
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