Die Postbank wird ab 1. Januar 2007 die Abwicklung des Zahlungsverkehrs der
HypoVereinsbank (HVB) übernehmen. Beide Institute haben heute die Details der Übernahme festgelegt. Der Vertrag steht nach Angaben der beiden Institute unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Behörden.
Die HVB hatte ihren Zahlungsverkehr im Jahr 2003 in einer eigenen Tochter gebündelt, der "HVB Payments & Services" (PAS). Diese wird zum 1. Januar 2007 von der Postbank-Tochter "Betriebs-Center für Banken Deutschland GmbH & Co. KG" (BCB) übernommen. Für vier der sieben Standorte der PAS wurden Bestandsgarantien vereinbart.
Durch die Übernahme steigt das Transaktionsvolumen der Postbank um weitere
1,1 Milliarden Transaktionen pro Jahr auf jährlich 7,2 Milliarden. Neben dem eigenen Zahlungsverkehr wickelt die Postbank bereits für die Deutsche Bank und die Dresdner Bank den Zahlungsverkehr ab. Mit der HypoVereinsbank ist nun die vierte deutsche Großbank dazu gestoßen.
Matthias Sohler, Vorstand und Chief Operating Officer der HVB: "Die
Postbank ist ein starker Partner im Bereich Zahlungsverkehr. Erfahrung und
Marktstellung der Postbank in diesem Bereich stellen sicher, dass Qualität
und Sicherheit des Zahlungsverkehrs für alle unsere Kundengruppen auch
künftig auf gewohnt hohem Niveau bleiben." Darüber hinaus erhofft sich Sohler Kostenvorteile, die sein Institut zum weiteren Ausbau der Marktführerschaft bei Front-End-Anwendungen für Firmenkunden nutzen will.