Banken werben aggressiv um neue Privatkunden. Der Preiskampf drückt auf die Erträge und könnte ganze Bankhäuser in Gefahr bringen. Davon besonders betroffen sind Tagesgeld und Girokonto. Davor warnt die "Wirtschaftswoche" (Wiwo) unter Berufung auf eine Beratungsagentur. Alle Banken hätten das Privatkundengeschäft zum Wachstumsmarkt erklärt, heißt es aus der Beratungsfirma Simon Kucher & Partners in Frankfurt.
Mehrheit der Bankmanager hält Preiskampf bei Tagesgeld und Girokonto für ruinös
Nach Zahlen, die das Unternehmen der "Wiwo" nannte, betrachtet die Mehrheit der Bankmanager den Preiskampf bei Tagesgeld, Girokonto und Baufinanzierung als ruinös. Bei Tagesgeld seien es sogar drei Viertel, berichtet die "Wirtschaftswoche". Fraglich sei auch, ob der Wettkampf wirklich dem Kunden diene.
Wettbewerb um lukrativstes Tagesgeld und kostenloses Girokonto
Die Geldhäuser sparen allerorten am Personal. So könnte der Wettbewerb um das lukrativste Tagesgeld oder das kostenlose Girokonto dazu führen, dass individuelle Beratung sich allmählich zum Privileg der vermögenden Anleger entwickelt, während der Normalkunde mit Standardprodukten vorliebnehmen muss.
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