In der dänischen Stadt Svendborg tauschte eine 61-jährige Schwedin in einer Bank zwei Tausender-Geldscheine aus einem schwedischen Monopoly-Spiel gegen echte Banknoten um.
Und obwohl auf den Spiel-Geldscheinen im Gegensatz zu einem echten schwedischen Tausend-Kronen-Schein nicht das Antlitz von König Gustav Vasa zu finden ist, zahlte der dänische Bank-Angestellte der vermeintlichen Kundin jene 1400 Dänenkronen aus, die dem gegenwärtigen Wechselkurs zur schwedischen Währung entsprechen. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" (FR), die sich auf einen Bericht aus der dänischen Lokalzeitung "Fyns Amts Avis" bezieht.
Bekannt wurde die ganze Geschichte, weil dieselbe Dame den Trick aus Finanzgier nochmals versuchte: Diesmal wollte sie gleich 8000 Monopoly-Kronen in einer Bank wechseln – doch nun waren die Bank-Angestellten vorgewarnt. Die Schwedin wurde verhaftet und wird wegen Betrugs angeklagt. Sie selbst behauptet nun zu ihrer Verteidigung, sie sei zu dem Spielgeld-Trick gezwungen worden.