Der Trojaner Neverquest macht sich auf Computern breit. Die Schadsoftware zielt dabei auf Daten für das Online-Banking ab. Die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab warnen.
Die Schadsoftware Neverquest ist noch relativ neu im Internet, trotzdem rechnet Kaspersky Lab mit einer schnellen Verbreitung des Trojaners. Zurzeit nutzt die Software Trojan Downloader und Trojan Dropper als Verbreitungsmittel. Dabei handelt es sich um Schadsoftware, die weitere Viren nachlädt. Trojan Downloader und Trojan Dropper werden über Webseiten und Emails verbreitet.
Wenn die Software auf einem Computer installiert ist, kann sie auf das Online-Banking zugreifen. Dies geschieht, wenn der Nutzer bestimmte Seiten besucht. Der Trojaner kontrolliert dann die Verbindung zwischen Server und Browser. Zurzeit werden 28 Seiten angegriffen. Darunter sind auch Webseiten von deutschen Kreditinstituten. Die Kriminellen setzen zurzeit auf die Browser Firefox und Internet Explorer.
Neverquest überweist selbstständig Geld der Opfer auf Konten der Kriminellen oder auf Konten anderer Opfer. Besonders interessant scheinen dabei Investmentfonds zu sein. Der Trojaner ist dabei im der Lage, an der Börse zu spekulieren. Dafür nutzt er das Geld der Opfer.
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