Für Deutsche lohnt sich in diesem Jahr der Urlaub in Osteuropa. Der Euro hat in Osteuropa zur Zeit eine höhere Kaufkraft als in Deutschland. So können in Polen Waren und Dienstleistungen für einen Euro erworben werden, für die man in Deutschland etwa ein Drittel (1,32 Euro) mehr zahlt. Das teilt der Bundesverband deutscher Banken (BdB) mit.
Aber auch in Ungarn, Bulgarien und Kroatien können Urlauber von einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis profitieren. Dagegen bietet der Urlaub in den USA und in Großbritannien laut BdB kaum Kaufkraftvorteile (beide 1,02 Euro).
Teurer als hierzulande ist der Urlaub dagegen in beliebten Ferienzielen wie Italien, Frankreich und der Schweiz. Am wenigsten bekommt der deutsche Urlauber in Dänemark für sein Geld. Dort beträgt die Kaufkraft des Euro gerade mal 78 Cent.
Die Kaufkraft einer Währung gibt an, welche Gütermenge mit einem bestimmten Geldbetrag erworben werden kann. Dazu wird die Kaufkraft des Euro in Deutschland mit seiner Kaufkraft im Ausland verglichen. Das unterschiedliche Preisniveau und der beim Umtausch in andere Währungen anfallende Wechselkurs werden bei der Berechnung der Kaufkraft nach Angaben des BdB berücksichtigt.
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