Zur Bekämpfung der Geldwäsche melden Banken verdächtige Transaktionen an die zuständigen Behörden. Künftig sollen die Verdachtsanzeigen von der Kredit- und Finanzwirtschaft nur noch online übermittelt werden, damit das Verfahren unbürokratischer wird und die zuständigen Behörden schneller auf die Verdachtsanzeigen reagieren können. Die Dresdner Bank, die Deutsche Bank, die Westdeutschen Genossenschafts-Zentralbank und Western Union entwickeln gemeinsam mit den Landeskriminalämtern einen Umsetzungsplan zur Einführung der "elektronischen Verdachtsanzeige". Das Pilotprojekt ist ein Bestandteil des Regierungsprogramms E-Government 2.0 des Bundesministeriums des Inneren, in dem es darum geht, Verwaltungsabläufe den Anforderungen der Zukunft anzupassen.
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