Vorsicht bei Online-Banking per WLAN 

Noch immer gehen die Internetbenutzer zu sorglos mit ihren privaten Daten beim Online-Banking in kabellosen Internet- bzw. Netzwerkverbindungen (WLAN) um. Das ergab eine Untersuchung unter mehr als Tausend Studenten an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH).

Die Untersuchung sollte die Risikofaktoren für die Internetnutzer innerhalb eines WLAN aufdecken. Dabei wurde auch das Nutzerverhalten der Internetuser berücksichtigt, da dieses den Erfolg von Hackerattacken auf Internetdaten beeinflusst. Auch wenn sich die Studenten der Gefahren beim Online-Banking im WLAN bewusst sind, gehen sie viel zu sorglos mit ihren privaten Daten um. Sie schätzen ihre privaten Daten zu unbedeutend ein, um für Hacker von Interesse zu sein.

Daher treffen die Internetuser kaum Sicherheitsvorkehrungen beim Online-Banking in kabellosen Netzwerken. Selbst Sicherheitsmechanismen der Banken wie beispielsweise Verschlüsselungszertifikate werden noch immer nicht von allen genutzt. Oftmals wissen die User nicht, wie die heute verbreiteten Sicherheitstechniken zum Datenschutz eingesetzt werden müssen.

Die Autoren der Untersuchung warnen vor Phishing-Mails. Dabei wird der Bankkunde über eine gefälschte E-Mail aufgefordert, sich auf einer präparierten Internetseite seiner Bank einzuloggen. Daher sollte man die Internetseite seiner Bank direkt im Browser ansteuern. Zudem wird davon abgeraten, Online-Banking im WLAN zu durchzuführen.

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