Der IT-Hersteller "Treehouse Software" will mit Hilfe eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) Online-Banking noch sicherer machen. Das Programmpaket VPN Banking installiert auf dem Computer des Anwenders ein eigenes Internetzugangsprogramm (Browser).
Der Browser stellt den sicheren und verschlüsselten Kontakt zu einem eigenen VPN-Netz her. Bei einem VPN handelt es sich um ein geschlossenes Netzwerk, das keine Zugriffe aus dem allgemein zugänglichen Internet zulässt. Innerhalb dieses Netzes werden ausschließlich Verbindungen zu echten Bankseiten gestattet, die zuvor von den Betreibern freigeschaltet wurde.
Verbindung nur zu echten Bankseiten
Andere Web-Seiten - gefälscht oder nicht - sollen sich von dem VPN-Banking-Browser gar nicht erst anwählen lassen, verspricht der Hersteller. Das System kennt bereits von Hause aus die authentischen Online-Banking-Seiten der wichtiger Banken und Sparkassen. Fehlt ein Geldinstitut in der Aufstellung, so reicht eine kurze Mitteilung an den Support aus, um den Zugang zu beantragen.
Sicher vor Trojanern
Das Programm schützt sogar vor so genannten Keyloggern. Diese Trojaner lesen Tastatureingaben aus und spionieren so Benutzerdaten beim Online-Banking aus. VPN-Banking überlistet die neue Generation der Trojaner durch die Kombination eines vom öffentlichen Internet abgeschirmten Tunnels (Banking über VPN) und einer virtuellen Tastatur, die auf dem Bildschirm automatisch eingeblendet wird.
Kein Surfen beim Online-Banking
So soll sicheres Online-Banking sogar auf Computern möglich sein, die bereits mit Trojanern infiziert sind, da ein solcher Trojaner während der Transaktionen mit seinem Kontroll-Server aus dem dazugehörigen Bot-Netz kommunizieren muss. Für den Anwender bedeutet die VPN-Technik jedoch, dass er beim Online-Banking nicht frei im Internet surfen kann.
Tipps zum sicheren Online-Banking
Nutzern solcher infizierten PCs rät banktip.de jedoch, die Sicherheit des PC wieder herzustellen. Weiter rät banktip.de für die Sicherheit beim Online-Banking:
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