Die massiven Kapitalabflüsse aus den Deka-Immobilienfonds haben die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veranlasst, eine Empfehlung bezüglich einer Auffanglösung für den angeschlagenen Immobilienfonds auszusprechen.
Die Deka-Bank, jeweils zur Hälfte Tochtergesellschaft der Sparkassen und von 11 Landesbanken, wurde zudem aufgefordert umgehend Auskünfte zu sämtlichen Vorgängen zu erteilen. Grund für die Überlegungen ist der starke Mittelabfluss von 1,22 Mrd. Euro in Verbindung mit der schwachen Wertentwicklung gegenüber dem Vorjahr von nur knapp 1,4 Prozent.
Unterdessen ist man zur Zeit bestrebt die Wogen zu glätten. Ein Sprecher der BaFin versicherte gegenüber der Financial Times Deutschland, keinerlei „Zweifel an den Fähigkeiten der Verbundpartner der Deka“ zu haben.
Denn panisch flüchtende Anleger sind vermutlich das letzte was der schwächelnde Fonds jetzt gebrauchen kann.
Da sich Immobilien nicht schnell veräußern lassen, können Liquiditätsprobleme gerade bei Immobilienfonds zu argen Problemen führen: Gezwungenermaßen müssen Kredite aufgenommen werden, deren Zinsaufwendungen nun den Immobilienfonds mitbelasten.
(js)
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