Kurz vor Ende der Zeichnungsfrist der Deutschen Postbank-Aktien wird eine Absage des Börsenganges nicht mehr ausgeschlossen. Wie ein Sprecher der Deutschen Post der Financial Times Deutschland mitteilte, ist eine heruntergesetzte Tranche oder eine Absage möglich. Jedoch werde man nicht die derzeitige Preisspanne der Aktien von 31,50 bis 36,50 Euro verändern. Im Vorfeld wurde von verschiedenen Seiten Kritik angemerkt, dass der Preis der Aktien viel zu hoch angesetzt sei.
Die Deutsche Post zieht weiterhin in Erwägung, dass sie das Emissionsvolumen senken könnte. Damit würden weit weniger Aktien, als die 82 Millionen ausgegeben werden. Am kommenden Montag ist der Börsengang der Postbank geplant. Die Preisspanne, die die Postbank mit bis zu sechs Milliarden Euro bewertete, sehen viele Anleger als zu hoch. So fiel der Aktienkurs der Postbank im vorbörslichen Handel unter die Preisspanne des Börsenganges.
Eine wirkliche Absage des Börsenganges wird jedoch von Seiten der Investoren und Fondsmanager eher bezweifelt. (dh)
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