Die Mitglieder der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) sollen ab 2005 von den anhaltend positiven Bilanzen des Unternehmens profitieren. Die Finanzüberschüsse sollen in Form massiver Beitragssenkungen zum kommenden Jahr an die etwa 1,9 Millionen Versicherten weitergegeben werden, teilte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Ingo Kailuweit mit.
Die KKH erzielte im ersten Quartal 2004 einen Einnahmeüberschuss von 23,4 Millionen Euro. Bis zum Ende des zweiten Quartals konnte die viertgrößte Ersatzkasse Deutschlands ihren Gewinn sogar noch verdreifachen auf rund 66 Millionen Euro. Die Entwicklung sei in erster Linie auf die Einsparungen durch die Gesundheitsreform zurückzuführen, so Kailuweit. Hervorzuheben sei besonders der Ausgabenrückgang im Arzneimittelbereich von 8 Prozent je Mitglied. In diesem Punkt hätte die KKH die Erwartungen des Bundesgesundheitsministeriums erfüllt.
(cu)
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