Deutsche Fondsmanager äußerten sich aufgrund der hohen Preisspanne der Postbank-Aktien von 31,50 bis 36,50 Euro kritisch, ob derartige Aktien überhaupt noch relevant für sie wären. Sie gehen davon aus, dass sie nicht so viele Aktien ordern werden, wie sie ursprünglich geplant hatten, da der Preis nach ihrer Meinung bis zu 15 Prozent zu hoch angesetzt ist. Dies berichtete die Financial Times Deutschland.
Zu ähnlichen Reaktionen kam es auch innerhalb des aus 19 Banken bestehenden Konsortiums, wobei man davon aus gegangen ist, dass die 31,50 Euro nicht als unterer sondern als oberer Wert der Preisspanne beschlossen würde.
Der Vorsitzende der Post AG Klaus Zumwinkel konterte, dass die Preisspanne der Postbank den fairen Wert der Aktien wiederspiegele. Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann verdeutlichte, dass der Schwerpunkt der Investitionen neben Deutschland sich vorwiegend im britischen Raum konzentriere. Jedoch gaben mehrere britische Fondsgesellschaften an, nicht an den Postbank-Aktien interessiert zu sein. (dh)
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