Nach Einschätzung der beiden Verwaltungsratsvorsitzenden Karl-Heinz Jannsen und Harro Martinßen von der IKK Schleswig-Holstein sind die Aussichten für eine Beitragssenkung spätestens zum 1. Januar 2005 gut. Das war das wichtigste Ergebnis der Verwaltungsratssitzung der Krankenkasse. Nach den dort präsentierten Finanzergebnissen für die ersten Monate des Jahres 2004 rückt eine Absenkung des Beitrages auf mindestens 13,9 Prozent in greifbare Nähe.
Die Schulden der gesetzlichen Krankenversicherung, und hier besonders der Betriebskrankenkassen, stellen für die IKK Schleswig-Holstein kein Problem dar. Die solide Finanzplanung und die kontinuierliche Umsetzung von Einsparmöglichkeiten im Verwaltungskostenbereich haben die IKK Schleswig-Holstein im Wettbewerb gestärkt. Das zu Beginn des Jahres gestartete Bonusprogramm IKKmach mit hat in der Akzeptanz durch die Versicherten die daran geknüpften Erwartungen bei weitem übertroffen. Die besonderen Behandlungsprogramme für chronisch Kranke (Disease Management Programme) für Diabetes Typ II und Brustkrebs sind erfolgreich angelaufen. Auch hier liegt die Zahl der inzwischen in diese Programme eingeschriebenen Versicherten weit über den Erwartungen.
Auch ein weiterer Beschluss des Verwaltungsrates wird die IKK Schleswig-Holstein im Wettbewerb stärken. Die IKK wird als einzige Krankenkasse den Hautkrebs-Test als Satzungsleistung ab 1.07.2004 einführen. Der Hautkrebs-Test wurde als Modellvorhaben vom 1.07.2003 bis 30.06.2004 in Schleswig-Holstein getestet. Die Erfolgsbilanz lässt erwarten, dass diese Leistung in einigen Jahren zu den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung gehören wird. (dh)
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