Die Dresdner Finanzholding OFL-AnlagenLeasing AG gibt ihr Debüt an der Börse. Der Aktienkurs des Finanzdienstleisters wird am 28. Juni 2004 erstmals im Freiverkehr der Hanseatischen Börse Hamburg festgestellt. Mit dem Börsenlisting ist keine unmittelbar begleitende Kapitalplatzierung verbunden. Die Aufnahme in den Freiverkehr mache die Aktie
interessant für weitere Anlegerkreise und sei eine wichtige Basis für das weitere dynamische Wachstum der OFL-Gruppe. Die Hauptaktionäre haben sich aus Gründen der Unternehmens-Kontinuität verpflichtet, 97,5 Prozent ihrer Anteile bis Juni 2005 zu halten und mindestens 68 Prozent ihrer Anteile bis 2010 zu halten.
Die OFL-Aktie ist Finanzvorstand Frank Peinelt zufolge kurzfristig eine Aktie mit Kursfantasie und mittelfristig ein Dividendenpapier. Der Markt für Finanzdienstleistungen biete enormes Wachstumspotenzial. Im Verbund der Finanzholding werden bundesweit
rund 9.800 Kunden von über 1.500 freien Vertriebspartnern mit Produkten aus den Bereichen Leasing, Allfinanz/Wertpapierhandel und Beteiligungen betreut. Die OFL-Holding (ISIN DE0005869135/WKN 586 913) erzielte im Jahr 2003 in der Gruppe betriebliche Erträge in Höhe von 8,589 Mio. Euro. Die OFL hält Beteiligungen an folgenden Unternehmen: ObjektLeasing Dresden AG (Dresden) 99,88 %, Börsenmakler Schnigge AG (Düsseldorf)
30,59 % (General Standard), Nürnberger Leasing AG (Nürnberg) 25,20 %, BOSK AG (Seifhennersdorf) 24,39 % und OFL-FinanzService GmbH (Bautzen) zu 100,00 %.
Der Grundstein zum Aufbau der OFL-Gruppe (ursprünglich für Oberlausitzer Factoring und Leasing) wurde im Jahr 1995 mit der Gründung der OFL-Vertriebs GmbH gelegt. Im Jahr 2000 entstand die OFL-AnlagenLeasing AG aus den drei Gesellschaften OFL-Leasing GmbH, OFL-Vertriebs GmbH und OFL-Projekt GmbH. (dh)
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