Positive Bilanz nach 10 Jahren Pflegeversicherung 

10 Jahre nach der Einführung der Pflegeversicherung sind Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht nur finanziell entlastet worden, sondern sie hilft gerade pflegebedürftigen Menschen, ein selbständiges und menschenwürdigen Leben zu führen. Das gab die Vorstandsvorsitzende der beiden Ersatzkassenverbände VdAK und AEV, Doris Pfeiffer bekannt.



Rund 1,9 Millionen Versicherte erhielten 2003 Unterstützung aus den Pflegekassen. Damit sei bereits 2003 eine höhere Zahl der Leistungsempfänger erreicht worden, als bei Einführung der Pflegeversicherung für 2010 prognostiziert worden sei. Dass trotzdem der Beitragssatz von 1,7 Prozent gehalten werden konnte, sei im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass mehr Pflegebedürftige ehrenamtlich gepflegt würden als ursprünglich angenommen wurde.



Die Pflegeversicherung habe auch ihren Anspruch, die pflegebedingte Abhängigkeit Pflegebedürftiger von der Sozialhilfe zu beseitigen, weitgehend erfüllt. Erhielten vor Einführung der Pflegeversicherung 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Heimen Sozialhilfe, seien es heute nur noch 30 Prozent. Die Pflegeversicherung habe damit auch die kommunalen Haushalte erheblich entlastet.

Laut Pfeiffer könnte der Beitragssatz bis Ende 2006 selbst dann auf dem heutigen Niveau gehalten werden, wenn leichte Leistungsverbesserungen für an Demenz Erkrankte und bei der ambulanten Pflege vorgenommen würden.



Weiterhin plädierte sie für verstärkte Bemühungen in der Prävention und in der Rehabilitation, um Pflege zu vermeiden oder hinauszuzögern und den Verbleib der Pflegebedürftigen im eigenen häuslichen Umfeld so lange wie möglich zu unterstützen. So müsse zum Beispiel geeigneter Wohnraum für betreutes Wohnen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem hätten pflegebedürftige Menschen oft auch Hilfebedarfe, die weit über das Leistungsspektrum der Pflegeversicherung hinaus gingen. Dafür müssten gemeindenahe Dienste geschaffen und finanziert werden. (dh)



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