Die Stadtsparkasse München bietet ihren Firmenkunden über die Firma SIACON eine vollelektronische Rechnungsverarbeitung an. Unternehmen können mit dem so genannten „eBilling“ Rechnungen direkt elektronisch aus dem Buchhaltungssystem heraus an die jeweiligen Rechnungsempfänger verschicken. Auch für Rechnungsempfänger selbst ergeben sich mit dem neuen Service Einsparpotenziale, so die Stadtsparkasse München.
"Den ganzen Umweg über die papierne Version sparen sich beide Vertragspartner, wenn sie die von uns angebotene vollelektronische Rechnungsverarbeitung nutzen", erläutert Adolf Strack, für Firmenkunden verantwortliches Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse München.
Betriebe, die das neue System nutzen, leiten die Rechnungsdaten direkt aus ihrer Buchhaltungssoftware an SIACON weiter. Der Dienstleister klärt beim ersten Mal mit dem Rechungsempfänger ab, in welcher Form er künftig die Rechnungen erhalten möchte und übernimmt ab dann die Weiterleitung der Rechnungen.
Auch Rechnungsempfänger können bei bisher per Post eingehenden Rechnungen die Arbeitsabläufe über die Stadtsparkasse München und SIACON abwickeln. Dazu richten sie ein eigenes Postfach für Rechungen ein, das von SIACON geleert wird. Der Dienstleister erfasst im Anschluss die Rechnungsdaten und schickt die in elektronischer Form verarbeiteten Informationen direkt an die EDV des Rechnungsempfängers.
Die SIACON GmbH ist ein Unternehmen, an der die BayernLB, eine Tochter der bayerischen Sparkassen, beteiligt ist. Die Daten werden bei der Übertragung mit dem gleichen zuverlässigen Verfahren verschlüsselt, das auch Banken für den Zahlungsverkehr einsetzen. Darüber hinaus überprüft SIACON bei jedem Datentransfer die Identität von Rechnungssteller und Rechnungsempfänger mittels elektronischer Zertifikate.
"Die elektronische Rechnungsverarbeitung ist ein weiterer Baustein des umfangreichen Dienstleistungspakets, das wir unseren 45.000 Geschäftsgirokunden zusammen mit den Partnern der Sparkassen-Finanzgruppe anbieten", so Strack.