Studie: Miete frisst 35 Prozent vom Einkommen 

Deutsche Mieter geben im Schnitt 35 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Miete und Betriebskosten aus. Das hat der Maklerverband IVD anhand einer Untersuchung in 100 deutschen Städten herausgefunden. Dabei liegt der Anteil der Mietkosten naturgemäß höher in Städten mit einem hohen Anteil einkommensschwacher Bevölkerung. Preistreiber sind nach Angaben des Verbandes dabei nicht die Kaltmieten.



Die Netto-Kalt-Mieten seien häufig unterhalb der Inflationsrate gestiegen, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Dagegen weist die so genannte zweite Miete Steigerungsraten deutlich oberhalb der Inflation auf. Die Heizkosten sind der größte Preistreiber bei den Betriebskosten. Die größte Preissteigerung findet bei den fossilen Brennstoffen statt. Allein die Heizkosten sind zuletzt um durchschnittlich 38 Prozent gestiegen. Nach den vielfachen Preissteigerungen z.B. der Gasversorger gehen gerade die Versorgungsunternehmen in eine neue Runde zur Erhöhung der Kosten. Die Heizkosten machen mit bis zu 40 Prozent den größten Teil der Betriebskosten aus.



Der zweitgrößte Kostenblock bei den Betriebskosten ist das Wasser. Frischwasser und Abwasser machen über 20 Prozent der Betriebskosten aus. Die Preise sind regional sehr unterschiedlich. In Berlin betrug zum Beispiel eine Erhöhung der Wasserpreise zwischen 2003 und 2007 ungefähr 25 Prozent.

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