Die Gesamtzahl der Insolvenzen ging im Januar 2009 gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,8 Prozent zurück, wobei die Verbraucherinsolvenzen um 12,8 Prozent abnahmen. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen stagnierte. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
Im Januar 2009 haben die deutschen Amtsgerichte insgesamt 12 668 Insolvenzen verzeichnet, darunter 7 901 Insolvenzen von Verbrauchern und 2 444 Insolvenzen von Unternehmen.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den Januar 2009 auf 3,1 Milliarden Euro gegenüber 3,3 Milliarden Euro im Januar des Vorjahres. Obwohl die Unternehmensinsolvenzen nur etwa 19 Prozent der Insolvenzfälle ausmachten, entfielen auf sie 70 Prozent aller Forderungen.