Nachdem das Höchstalter für den Bezug von Kindergeld bereits von 27 auf 25 Jahre abgesenkt wurde, sollten die Leistung künftig nur noch von Kindern bis zum 18. Lebensjahr bezogen werden können. Dieser Vorschlag stammt vom CDU-Haushaltsexperten Ole Schröder, wie die Bild-Zeitung berichtet.
Der Kürzung stünde aber auch ein Zugeständnis an Familien mit Kleinkindern gegenüber. Für Kinder bis zum 7. Lebensjahr soll das Kindergeld verdoppelt werden, so die Zeitung. Nach Ansicht Schröders sei das Kindergeld nicht dazu da, um Ausbildung und Studium zu finanzieren. Dafür gebe es andere Fördermittel (Bafög, Stipendien, Studienkredite).
Nach ersten Schätzungen würde die erneute Absenkung des Höchstalters beim Kindergeld rund 5 Mrd. Euro einsparen. Was allerdings die Verdoppelung des Kindergeldes für unter 7-jährige kosten würde, blieb vorerst unklar.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich von den Äußerungen Schröders distanziert. Nach Aussage von Fraktionschef Volker Kauder entspricht der Vorschlag nicht dem Standpunkt der Union. "Das ist nicht die Position der Unions-Fraktion“, erklärte Kauder laut Focus Online.
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