Der saarländische SPD-Chef Heiko Maas hat die Einführung einer einheitlichen Kinder-Grundsicherung von monatlich 400 Euro pro Kind gefordert, die insbesondere Kinder aus Hartz-IV-Familien besser stellen soll. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung" (SZ).
Als Grund für seinen Vorstoß nannte Maas gegenüber der Zeitung die Kindergelderhöhung zum 1. Januar, die "bei Hartz-IV-Empfängern direkt wieder verrechnet wird". Finanziert werden könne dieses Familienförderprogramm durch eine Abschaffung des Ehegattensplittings sowie von dann nicht mehr notwendigen zusätzlichen staatlichen Leistungen, sagte Maas der SZ. Insbesondere Arbeiter- und Angestelltenfamilien sowie Hartz-IV-Empfänger stünden mit der Kindergrundsicherung unter dem Strich finanziell besser da als bisher - und die Kinder sowieso.
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