Steuererstattung durch Änderung der Kfz-Papiere 

Viele Autofahrer können durch eine Änderung

der Fahrzeugpapiere viel Geld sparen. Bei älteren Fahrzeugen wurde

bei der Zulassung häufig nur die Schadstoffklasse Euro 1 oder 2

eingetragen. Doch die Autos erfüllten nicht selten bereits die

späteren strengen Grenzwerte von Euro 2 oder D 3, berichtet das ARD-Wirtschaftsmagazin "Plusminus". Kaum jemand unter

den zahlreichen Betroffenen weiß, dass diese Fahrzeuge durch

nachträgliche Änderung der Papiere in eine günstigere Steuerklasse

eingestuft werden können.



Umrüstungen sind in diesen Fällen nicht nötig, die Vorlage einer

Händler- oder Herstellerbestätigung reicht der Zulassungsstelle. Auch

Halter von Diesel-PKW mit Rußpartikelfilter sollten darauf achten,

dass ihr Wagen in die entsprechend günstigere Schadstoffklasse

eingestuft wird. Bei älteren PKW ist dies oft nicht automatisch der

Fall.

Die Ersparnis während des gesamten Autolebens liegt nach

"Plusminus"-Angaben meist bei mehreren hundert Euro. Selbst wer erst

mit Jahren Verspätung von der Möglichkeit der Änderung erfährt, kann

profitieren. In der Regel werden für mindestens vier Jahre

rückwirkend die zu viel gezahlten Steuern zurückgezahlt. Manche

Finanzämter erstatten die überzahlten Beträge sogar bis zum Tag der

Erstzulassung zurück.