Die tariflichen Monatsgehälter der Angestellten
lagen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im April 2007 um
1,7% über dem Vorjahresmonat. Bei den tariflichen Stundenlöhnen der
Arbeiter betrug das Plus im gleichen Zeitraum 1,8%. Zum Vergleich:
Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen von April 2006 bis April
2007 um 1,9%.
Der stärkste Anstieg der tariflichen Monatsgehälter fand im
Produzierenden Gewerbe (+ 2,3%) statt. Im Dienstleistungsbereich gab es Tariferhöhungen für die Angestellten unter anderem im Kreditgewerbe (+ 1,9%), im Einzelhandel (+ 1,2%) und bei den Versicherungen (+ 1,0%).
Auch die tariflichen Stundenlöhne der Arbeiter verzeichneten im
Produzierenden Gewerbe den höchsten Zuwachs (+ 1,9%).
Überdurchschnittlich erhöhten sich die Tariflöhne in der Chemischen
Industrie (+ 3,7%), im Ledergewerbe (+ 3,5%) sowie beim Maschinenbau
(+ 2,9%). Unterdurchschnittlich stiegen die tariflichen Stundenlöhne
im Recyclinggewerbe (+ 0,7%) und beim Papier–, Verlags– und
Druckgewerbe (+ 0,5%). Keine tariflichen Veränderungen gab es für die Beschäftigten bei Bund, Ländern und Gemeinden sowie den Eisenbahnen.