Der Versicherungskonzern Allianz hat das zweite Quartal 2009 mit einem Plus im Umsatz abgeschlossen. Der Quartalsumsatz stieg auf 22,2 Milliarden Euro nach 21,5 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis betrug 1,8 Milliarden Euro. Dieser Wert liegt nach Allianz-Angaben zwar über denen der vergangenen drei Quartale. Im zweiten Quartal 2008 hatte der Versicherer jedoch rund 2,7 Milliarden Euro als operatives Ergebnis erzielt.
Das Umsatzplus muss also vor allem durch Einmaleffekte erzielt worden sein. Das Wirtschaftsmagazin "Capital" zählt dazu den Verkauf der Dresdner Bank und der Anteile an der chinesischen ICBC. Insgesamt habe der Versicherer das nichtoperative Ergebnis von 156 Millionen Euro im zweiten Quartal 2008 auf 548 Millionen Euro im zweiten Quartal 2009 gesteigert.
Besonders gut lief das Geschäft zwischen April und Juli im Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft. Die gesamten Prämieneinnahmen stiegen im zweiten Quartal 2009 um 10 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro von 10,7 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis stieg um 41 Prozent auf 990 Millionen Euro, verglichen mit 703 Millionen Euro im Vorjahresquartal.
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