Der Chef des AOK-Bundesverbands, Hans Jürgen Ahrens, rechnet nach der Einführung des Gesundheitsfonds mit einer Fusionswelle unter den Krankenkassen. Das berichtet das Magazin FOCUS im Internet unter Berufung auf Äußerungen des Verbandschefs gegenüber der Passauer Neuen Presse. Dabei könne er sich auch Fusionen einzelner Ortskrankenkassen mit Krankenkassen außerhalb des AOK-Verbandes vorstellen, sagte Ahrens.
Mit der Einführung des Gesundheitsfonds zum Jahreswechsel 2008/2009 kommt der Einheitsbeitrag von 15,5 Prozent für alle Versicherten. Dabei könnten die AOKs Gewinner sein, weil ihr Beitragssatz derzeit über 15,5 Prozent des Bruttoeinkommens liegt. Verlierer könnten kleinere Kassen sein, die sich bisher vor allem durch günstige Tarife am Markt behauptet haben.