AXA: Neue Produkte für Privatkunden 

Der Versicherungs- und Finanzdienstleistungskonzern AXA hat die Schaden- und Unfallversicherungen für Privatkunden neugestaltet. Anlass ist die Zusammenführung der Produktwelten von AXA und DBV-Winterthur.

So umfasst das Angebot BOXplus Privathaftpflicht-, Tierhalterhaftpflicht-, Hausrat-, Wohngebäude-, Glas- und Unfallversicherungen mit den dazu gehörenden Bausteinen. Für ein differenziertes Angebot sorgen drei Produktlinien: Versicherungsnehmer wählen je nach Bedürfnissen und Budget zwischen den Tarifen Extra, Standard und Basis.

Beispielsweise können sämtliche Policen bei Bedarf monatlich gekündigt werden, auch ohne Schadenfall. Außerdem hilft die Versicherung ihren Kunden mit einer jährlichen Abfrage von Veränderungen dabei, dass keine Deckungslücken entstehen. Auch eine sogenannte Vorsorgedeckung ist integriert: Bekommt eine Familie beispielsweise Nachwuchs, so ist dieser etwa in der Unfall- oder Haftpflichtversicherung bis zur nächsten Hauptfälligkeit beitragsfrei geschützt. Wer in eine größere Wohnung zieht, zahlt bis zum Ende des Versicherungsjahres weiterhin seinen gewohnten Beitrag und hat bereits Versicherungsschutz für die größere Wohnung.

Kundenfreundlich ist auch der degressive Selbstbehalt: Bei Schadenfreiheit reduziert sich der Selbstbehalt binnen zwei Jahren von 200 Euro auf Null, doch der Kunde bekommt weiterhin die günstigere Prämie.

Für die Kunden, die älter als 55 Jahre sind, bietet AXA BOXplus Aktiv an. Dabei handelt es sich um Produkte aus der BOXplus-Familie, die speziell auf die Bedürfnisse etwas älterer Kunden eingehen. So ist zum Beispiel Trickdiebstahl in der Hausratversicherung mitversichert. In der Unfallversicherung ist eine Blindenrente integriert, Oberschenkelhalsbruch ist mitversichert, und die versicherte Person erhält nach einem Unfall besondere Hilfe- und Assistance-Leistungen wie zum Beispiel umfangreiche haushaltsnahe Dienstleistungen.

Zudem wird der Tarif BOXplus für den Öffentlichen Dienst angeboten. BOXplus steht über die Deutsche Beamtenversicherung neben Beamten auch Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes für ihre private Absicherung zur Verfügung. Es besteht zudem die Möglichkeit, zusätzlich zur Privaten Haftpflichtversicherung eine Diensthaftpflichtversicherung abzuschließen. Sie ist nötig, weil Beamte und Beschäftige des Öffentlichen Dienstes vom Dienstherr in Regress genommen werden können, wenn sie einen Schaden verursachen.

Verletzt zum Beispiel ein Lehrer seine Aufsichtspflicht auf dem Schulhof, und kommt es infolgedessen zu einer Rauferei mit verletzten Schülern, können daraus Schadenersatzansprüche entstehen. Die Diensthaftpflicht prüft die Haftungssituation, ersetzt berechtigte Schadenersatzansprüche oder wehrt unberechtigte Ansprüche ab. Sie trägt auch die Kosten eines möglichen Rechtsstreits. Ergänzend wird auch eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung angeboten.

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