Rund zwei Millionen Blitze entladen sich jedes Jahr in Deutschland, etwa die Hälfte davon im Monat Juli. Schlägt der Blitz im Haus oder in der Nähe ein, kann das teuer werden - der Schaden kann vom beschädigten PC bis zum Brand des ganzen Hauses reichen. Eine Hausrat- und Wohngebäudeversicherung ersetzt den finanziellen Verlust, teilt der Versicherer AXA mit.
Ein guter Blitzableiter schützt vor Schäden durch einen Blitzeinschlag in das Gebäude. Häufig schlägt der Blitz aber nicht direkt ein, sondern in die Strom- oder Telefonleitungen. Dadurch kommt es zu Überspannungsschäden an elektrischen Geräten. Allein im letzten Jahr haben die Versicherer nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft hierzulande für Überspannungsschäden etwa 240 Millionen Euro bezahlt.
Solche Schäden, zum Beispiel an Computern, Telefonen oder Fernsehern, können über die Hausratversicherung abgesichert werden. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Police derartige Schäden auch umfasst. Bei der AXA Versicherung sind Überspannungsschäden bis zu 10 Prozent der Versicherungssumme gedeckt. Mit dem optionalen Baustein "Sicherheit" kann die Deckung bis auf 100 Prozent erhöht werden.
Die Wohngebäudeversicherung ersetzt bei Blitzeinschlag oder Überspannung Schäden an allen mit dem Wohngebäude fest verbundenen Anlagen bis zur Höhe der Versicherungssumme. Die Heizungsanlage ist dabei besonders häufig von Blitz- und Überspannungsschäden betroffen. Führt ein direkter Blitzeinschlag dazu, dass das eigene Haus abbrennt, übernimmt die Versicherung die Kosten für den Wiederaufbau des Hauses nach gleicher Art und Güte. Die Hausratversicherung trägt darüber hinaus für den Versicherungsnehmer und seine Familie (nicht für Mieter) die Hotelkosten für die ersten 100 Tage. Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen ersetzen auch Schäden, die durch Sturm und Hagel entstanden sind.