Ab 1. März ist es soweit: Wer sein neues Fahrzeug bei der Zulassungsstelle anmelden möchte, muss keine "Doppelkarte" aus Papier mehr vorlegen. Ein siebenstelliger Code genügt, die so genannte elektronische Versicherungsbestätigung (eVB). Mit der eVB sparen Fahrzeughalter zukünftig viel Zeit: Sie müssen nicht mehr darauf warten, dass der Versicherungsnachweis per Post zu ihnen nach Hause kommt. Ein geringerer Verwaltungsaufwand verkürzt zudem die Wartezeiten in den Zulassungsstellen.
Wie der Versicherer CosmosDirekt mitteilt, können Fahrzeughalter mit der neuen Versicherungsbestätigung quasi im Schnelldurchlauf ihr Auto zulassen oder ummelden. "Ein kurzer Anruf genügt und sie erhalten telefonisch einen persönlichen Code, mit dem sich das Fahrzeug anmelden lässt. Wir nehmen bereits seit Jahresbeginn an einer zweimonatigen Testphase mit ausgewählten Zulassungsstellen teil und haben bisher gute Erfahrungen gemacht", sagt Winfried Spies, Vorstandsvorsitzender der CosmosDirekt. Deutschlandweit startet die eVB am 1.3.2008, dann wird sie verpflichtend für alle Kfz-Versicherer.
Mithilfe der eVB können die Mitarbeiter der Behörden in Sekundenschnelle auf eine zentrale Datenbank der Kfz-Versicherer zugreifen, in der alle notwendigen Informationen rund um Halter und Fahrzeugtyp gespeichert sind – mit Ausnahme einiger weniger Daten, die der Bearbeiter dem Fahrzeugbrief entnehmen kann. Durch die Datenbankabfrage verringert sich die manuelle Eingabe der Versicherungsdaten, nicht zuletzt eine Ursache für Übertragungsfehler, erheblich.
"Bis Ende des Jahres bekommen Versicherte neben der neuen Codenummer weiterhin ihre herkömmliche Deckungskarte aus Papier zugeschickt, auf der die eVB aufgedruckt ist. So können in der Übergangszeit auch diejenigen Behörden Zulassungsanträge bearbeiten, die noch nicht an das neue System angeschlossen sind.