Rund 68 Millionen Fahrräder sind in Deutschland im Einsatz. Davon sind jedoch viele nicht ausreichend versichert. Wie die AXA Versicherung mitteilt, haben allein im Jahr 2007 rund 372.000 Räder unfreiwillig den Besitzer gewechselt. Und dabei handelt es sich nur um die polizeilichen erfassten Fälle. Laut AXA bekommt man einen Versicherungsschutz für ein Fahrrad mit einem Kaufpreis von 500 Euro bereits ab 12 Euro plus Versicherungssteuer im Jahr.
Wer eine Fahrradversicherung abschließen möchte, sollte zunächst prüfen, ob das Fahrrad nicht bereits über eine bestehende Hausratversicherung versichert ist. Dabei gibt es allerdings erhebliche Leistungsunterschiede: Nicht alle Versicherungen bieten auch Schutz, wenn das Rad nachts gestohlen wird.
Auf Rund-um-die-Uhr-Schutz achten
Üblicherweise ist der Versicherungsschutz auf die Zeit von 6 bis 22 Uhr beschränkt. Außerdem rechnen viele Anbieter nur einen bestimmten Prozentsatz der Hausrat-Versicherungssumme pauschal für das Fahrrad an. Damit ist das Fahrrad oft nicht ausreichend versichert. Wer sich für eine Fahrradversicherung entscheidet, sollte daher prüfen, ob ein Rund-um-die-Uhr-Schutz gewährleistet ist und ob die Versicherungssumme in ausreichender Höhe gewählt wurde.
Am sinnvollsten wäre eine Fahrradversicherung einer Statistik zufolge in Münster, Bremen und Magdeburg. Dort werden nämlich die meisten Fahrräder gestohlen. In Münster sind 2.107 geklaute Drahtesel pro 100.000 Einwohner, in Bremen noch 1.506 Fahrräder und in Magdeburg 1.325 entwendete Fahrräder.
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