Rund vier bis acht Prozent des Bruttolohns sollten Sparer auf die hohe Kante legen, wenn Sie davon im Alter so leben wollen, wie sie es jetzt tun. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Freiburger Rentenexperten Bernd Raffelhüschen, die im Auftrag der Versicherungsgesellschaft Neue Leben Lebensversicherung durchgeführt wurde.
Über diese Erkenntnis hinaus förderte die Studie zutage, dass rund ein Viertel der Befragten allerdings gar nichts für das Alter zurücklegt. Noch mal jeweils ein Viertel spart unter 100,- bzw. zwischen 100,- und 200,- Euro für den Ruhestand. Zwei Prozent der Befragten legen sogar mehr als 1.000,- Euro im Monat zurück.
Im Schnitt beträgt die Sparrate 183,- Euro für die Altersvorsorge. Allerdings wissen die Deutschen recht wenig darüber, wie sie dieses gut Geld anlegen. Die staatliche Förderung der Riester Rente ist zwar bekannt, allerdings wussten 35 Prozent der Befragten nicht, wie hoch die Förderung ist. Den Studienergebnissen liegt die Durchschnittsförderung bei 740,- Euro pro Jahr. Die meisten Vorsorgesparern rechnen fälschlicherweise mit einem niedrigeren Förderbetrag. Für die Studie wurden 2.026 Personen befragt.
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