Der Anteil der Schneesportler, die auf der Piste einen Helm tragen, ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. In der Saison 2007/08 griffen bereits 40 Prozent der erwachsenen und ca. 80 bis 90 Prozent der unter 15jährigen deutschen Skifahrer zum Kopfschutz. Das berichtet die ARAG-Versicherung.
Damit liegen die Deutschen hinter den Schweizern und Österreichern im Mittelfeld der neuesten gesicherten Zahlen zum Helmtrageverhalten in den Alpenländern. Denn in der Schweiz und in Österreich tragen bereits 60 Prozent der erwachsenen Schneesportler während der Abfahrt einen Helm.
Mit oder ohne Helm gilt: Man sollte nur gut versichert in den Urlaub fahren. Eine private Haftpflichtversicherung sollte jeder besitzen. Zusätzlich zur Pflichtversicherung in der Krankenkasse sollte der Winterurlauber eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Bei Spätfolgen eines Skiunfalls springt eine Unfallversicherung ein.
Anlass der erhöhten öffentlichen Beachtung des Kopfschutzes auf der Skipiste ist der Unfall des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU), der Anfang Januar im Skiurlaub in den österreichischen Alpen mit einer anderen Skiläuferin zusammenstieß. Dabei starb die Skiläuferin.