Nicht mehr einen Pauschalbeitrag für die KFZ-Versicherung bezahlen, sondern eine Gebühr nach dem persönlichen Fahrverhalten - das ist die Idee für ein neues Prämiensystem der Autoversicherer. Es heißt "Pay as you drive" (PAYD = "Zahl' wie du fährst").
Versicherungsbeitrag nach Fahrverhalten
Dabei beeinflusst der Fahrer den Preis seiner Versicherung durch die Wahl der befahrenen Straßen, seine Geschwindigkeit, die Tageszeit und durch das eigene, regelkonforme Fahrverhalten. Das erforschen derzeit Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) in einer Studie.
Black Box überwacht den Fahrer
Herzstück des PAYD-Systems ist eine sogenannte Black Box. Sie übermittelt Fahrtdaten entweder per GPS Signal oder offline an die Versicherung. Nach den dabei ermittelten Daten berechnet die Kfz-Versicherung die Beiträge. Wer wenig fährt und sich dabei auch noch an Verkehrsregeln hält, zahlt weniger. Auch junge Fahrer könnten so schnell ihre Prämie senken, heißt es in einer Mitteilung der Uni.
Durch den Einsatz der Black Box hat der Versicherungsnehmer außerdem die Möglichkeit, auf Zusatzdienste wie etwa eine Notruf-Funktion, Diebstahlsicherung und Unfallhergangsrekonstruktion zuzugreifen.
Online-Umfrage: Wie kommt PAYD bei Autofahrern an?
Mit einer Online-Umfrage wollen die Wissenschaftler in Erfahrung bringen, ob Autofahrer PAYD annehmen würden, wenn es angeboten würde. Teilnehmen können alle Autofahrer und Fahrzeughalter auf: unipark.de. Unter den Teilnehmern verlost die Universität drei Handys des Typs HTC Tattoo.
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