Halter von Katzen und Hunden können ab sofort bei der Allianz eine Krankenversicherung für ihr Haustier abschließen. Wie die Versicherung mitteilt, seien in Deutschland nur ein Prozent der Katzen und Hunde versichert, obwohl tierärztliche Behandlungen und Operationen zum Beispiel bei einem komplizierten Beinbruch oder einer Lungenentzündung mehrere hundert Euro kosten können.
Eine von der Allianz in Auftrag gegebene Studie, die das Markforschungsinstitut GfK durchführte, erbrachte das Ergebnis, dass sich 75 Prozent der Hunde- und 88 Prozent der Katzenliebhaber bisher noch nie direkt mit dem Thema Tierkrankenversicherung beschäftigt haben. Dabei gehe jeder Zweite bei der Anschaffung eines Tieres davon aus, dass sein Haustier durchaus krank werden oder sich verletzen könne, ermittelte forsa im Auftrag der Allianz.
Der Leistungskatalog der Allianz-Tierkrankenversicherung umfasst Operationen, Heilbehandlungskosten und sogar homöopathische Behandlungen. Bei einer Eigenbeteiligung von 20 Prozent kostet die Vollversicherung für Hunde ab 27 Euro und für Katzen ab 15 Euro pro Monat, so die Allianz.
Jährlich erstattet die Versicherung bis zu 4.000 Euro der Tierarztkosten. Je nach Versicherungsfall werden für Heilbehandlungen und Medikamente maximal 1.000 Euro, für Operationen und deren Nachbehandlungen bis zu 3.000 Euro übernommen. Erstattet wird bis zum zweifachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT).
Hundehalter haben auch die Möglichkeit, mit der Basisversion ausschließlich eine Operationsversicherung für 13 Euro im Monat abzuschließen. Die Tierkrankenversicherung soll auch im europäischen Ausland für die Dauer von zwei Monaten gelten.