Das Bundesfinanzministerium plant eine neue Kfz-Steuer, die sich linear am Schadstoffausstoß orientiert. Dies könnte vor allem Fahrer älterer Autos teuer zu stehen kommen, meldet die BILD-Zeitung unter Berufung auf ein internes Papier des Ministeriums.
Rund 16 Millionen Fahrzeuge seien betroffen, die in die Abgasnormen Euro 2 und 3 eingestuft sind, berichtet das Blatt. Diese älteren Pkw haben in der Regel vergleichsweise hohe Verbrauchswerte und damit auch einen hohen CO2-Ausstoß. Umgekehrt werden Halter von neuen, schadstoffarmen Fahrzeugen künftig entlastet oder befristet ganz von der Kfz-Steuer befreit. Voraussichtlich werden Autos mit weniger als 100 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß je Kilometer steuerfrei bleiben.
Das Kfz-Steueraufkommen von rund neun Milliarden Euro insgesamt soll konstant bleiben. Deshalb wird durch die Entlastung der umweltfreundlichen Fahrzeuge "auf der anderen Seite ein großer Teil der Pkw durch eine neu gestaltete KraftSt ab 1.1.2009 höher belastet", zitiert die Zeitung den Vermerk aus dem Finanzministerium.