Eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission für den fünften Altenbericht lehnt die Heraufsetzung des Rentenalters auf 67 Jahre mehrheitlich ab. So seien wegen der hohen Arbeitslosigkeit heute sowieso nur "eine Minderheit" bis 65 beschäftigt. Zudem könnten viele "angesichts der hohen körperlichen und gesundheitlichen Belastungen" nicht über 65 "oder gar darüber hinaus" arbeiten, heißt es in dem Bericht, der der Bild-Zeitung vorliegt.
Heftige Kritik wurde auch an den Rentenkürzungen der vergangenen Jahre geübt. So bestehe die Gefahr, dass die gesetzliche Rente wegen der verringerten Leistungen "zunehmend an Legitimation verliert, wenn für einen Großteil der Versicherten selbst nach langer Versicherungsdauer" kaum noch eine Rente zu erwarten sei. "die deutlich das Niveau armutsvermeidender Sozialleistungen" übersteigt.
Laut Bild-Zeitung liegt der Altenbericht dem Familienministerium bereits seit August 2005 vor, wird aber bisher streng unter Verschluss gehalten.
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