Die private Altersvorsorge soll vor allem den Lebensstandard erhalten, darin sind sich Männer (88,4 Prozent) und Frauen (88,7 Prozent) einig. Fast jeder zweite Deutsche (45,5 Prozent) aber will sein Geld aus der privaten Altersvorsorge lieber fürs Reisen verwenden. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage der Postbank in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach hervor.
Überdurchschnittlich häufig plant vor allem die Berufsgruppe der Beamten mit 68,7 Prozent, Einkünfte aus einer privaten Altersvorsorge in Reisen zu investieren. Arbeiter geben dies nur zu 38 Prozent an, Selbstständige zu 40,8 Prozent und Angestellte zu 48,3 Prozent. Unterschiede gibt auch zwischen den Generationen: Während die Berufstätigen unter 30 Jahren nur zu knapp 38 Prozent ihr Geld aus einer privaten Altersvorsorge im Ruhestand für Reisen verwenden wollen, ist dies bei den heute über 30-Jährigen bereits zu mehr als 47 Prozent der Fall.
Gut sieben Prozent der Befragten wollen ihr Geld aus der privaten Altersvorsorge im Alter für ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen ausgeben. Dafür interessieren sich besonders die Beamten mit 11,7 Prozent. Selbständige streben mit 10,4 Prozent überdurchschnittlich häufig den Kauf eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung an. Im Bundesdurchschnitt planen die in Deutschland Berufstätigen dies nur mit 4,7 Prozent.
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