Trotz der Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre rechnet das Bundessozialministerium mit einem Anstieg des Rentenbeitrages bis zum Jahr 2030 auf dann 21,9 Prozent. Diese Schätzungen gehen aus einem Entwurf des Ministeriums zur "Rente mit 67" hervor, wie das Handelsblatt berichtet.
Bliebe das Renteneintrittsalter wie derzeit bei 65 Jahren, prognostizieren die Experten sogar einen Beitrag von 23,0 Prozent. Sollten die Prognosen für das Jahr 2030 zutreffen, bliebe der dann erreichte Beitragssatz von 21,9 Prozent nur knapp unter dem gesetzlich fixierten Maximalbeitrag von 22,0 Prozent.
Der Gesetzesentwurf zur Rente mit 67 soll am 29. November im Bundeskabinett beraten werden. Der Entwurf sieht vor, die Grenze für das Renteneintrittsalter von 2012 bis 2029 stufenweise von 65 auf 67 Jahre zu erhöhen. Betroffen sind alle Arbeitnehmer ab dem Geburtsjahrgang 1947. Diese dürfen als erste erst später in Rente gehen (65 Jahre plus 1 Monat). Ab dem Jahrgang 1964 gilt dann die Altersgrenze von 67 Jahren, so der Gesetzesentwurf.
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