Eine kleine Rente sagt nichts über das tatsächliche Alterseinkommen in Rentnerhaushalten aus. Das teilt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in seinem kürzlich vberöffentlichten Rentenbericht mit. So verfügten im vergangenen Jahr die meisten Haushalte mit einer Mini-Rente von 250 Euro oder weniger im Monat in der Regel über Gesamteinkommen über dem Durchschnitt.
In Haushalten von Ehepaaren machten solche Mini-Renten nur 5 Prozent des Haushaltsbruttoeinkommens aus. Vom Gesamteinkommen von alleinstehenden männlichen Rentern macht die Mini-Rente unter 250 Euro einen Anteil von 9 Prozent aus. Die größte Rolle spielen gesetzliche Renten im Einkommen von alleinstehenden Frauen. Aber auch bei alleinstehenden Frauen, die weniger als 250 Euro Rente im Monat bekommen, macht die Mini-Rente nur einen Anteil von 12 Prozent am Gesamteinkommen aus.
Mini-Renten würden in der Regel durch zusätzliche Altersbezüge oder das Einkommen des Partners ausgeglichen, heißt es im Rentenbericht.
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