Auch nach den aktuellen Rentenreformen bleibe die Beitragsrendite der gesetzlichen Rentenversicherung positiv. Das erklärten der "Wirtschaftsweise" Bert Rürup und der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, Herbert Rische. Sie stellten damit die Ergebnisse von Modellrechnungen vor, welche die Deutsche Rentenversicherung Bund, der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Sozialbeirat der Bundesregierung angestellt hatten.
Sie widersprechen damit Berechnungen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), dem sie "Interessengeleitetheit" vorwerfen. Rische beteuerte: "Die Renditen bleiben positiv, auch wenn das Renteneintrittsalter jetzt gleitend auf das 67. Lebensjahr angehoben wird", Schließlich führe die ansteigende Lebenserwartung zu einem durchschnittlich längeren Rentenbezug.