Die Private Krankenversicherung (PKV) beteiligt sich an den Kosten zur Impfung gegen die Schweinegrippe. Das teilt der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) in Berlin mit. Die PKV will entsprechend ihrem Versichertenanteil die Finanzierung der Impfung übernehmen.
Anders als die gesetzlichen Kassen können die privaten Krankenversicherer nicht per Verordnung dazu verpflichtet werden, sich an den Impfkosten zu beiteiligen. Der PKV-Verband geht davon aus, dass auch die gesetzlichen Krankenkassen entsprechend ihrem Versicherungsanteil für die Impfung aufkommen.
Momentan ist der Impfstoff noch in der Entwicklung. Die Kosten für die 50 Millionen bestellten Impfdosen schätzt das Bundesgesundheitsministerium auf ungefähr 550 Millionen Euro. Die Krankenkassen rechnen mit höheren Kosten. Sie drohen mit der Erhebung von Zusatzbeiträgen, sollten sich Bund und Länder nicht an den Kosten beteiligen.
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