Versicherungspakete sind meist teurer als entsprechende Einzelpolicen. Außerdem besteht bei Doppelversicherungen das Risiko, dass der Kunde im Schadensfall nicht die volle Leistung erhält, schreibt "Capital" in seiner Online-Ausgabe. Daher sollten Verbraucher prüfen, welche Konditionen die angebotene Kombilösung umfasst.
Man sollte unbedingt darauf achten, dass Schäden nicht doppelt abgesichert werden. Deshalb muss der Kunde den Versicherer bei Vertragsabschluss wahrheitsgemäß über bestehende Versicherungen, die den gleichen Schaden abdecken, informieren. Kommt der Kunde dieser Informationspflicht nicht nach, kann die Versicherung die Leistung abgesenken. Schlimmstenfalls erhält der Versicherte dann keine Leistung, schreibt das Online-Magazin. Eine Verletzung der Informationspflicht liegt auch vor, wenn der Versicherte nicht weiß, dass er eine Versicherung abgeschlossen hat, weil sie Bestandteil eines Pakets war. Schließlich hatte er einen Vertrag unterschrieben und demzufoge dessen Inhalt kennen müssen.
Versicherungspakete sind nicht nur teurer, sondern enthalten oft unnötigen oder für den Kunden ungeeigneten Schutz. Beispielsweise bieten Krankenversicherungspakete ein Unfalltagegeld an. Allerdings zahlt die Versicherung hier nur im Falle eines Unfalls. Beim Krankentagegeld dagegen zahlt die Versicherung bei Krankenheit und bei einem Unfall. Wer sich dennoch für ein Versicherungspaket entscheidet, sollte darauf achten, dass man die einzelnen Policen seperat kündigen kann.
BGH-Urteil: Reise-Umbuchungen bleiben teuer
Der BGH hat ein wichtiges Urteil in Sachen Reiseum...
mehr