Mit zunehmendem Alter leben Senioren nicht nur allein sondern auch gefährlicher. Wie eine Studie im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) belegt, hatten 19 Prozent der Befragten bereits einen Unfall in höherem Alter. Die Unfallhäufigkeit steigt mit zunehmenden Alter stark an: Ein Drittel der über 75-Jährigen waren bereits betroffen. Rund 10 Prozent der Senioren bewerten ihren Gesundheitszustand auch nach der Genesungsphase deutlich schlechter als vor dem Unfall.
Eine private Unfallversicherung ermöglicht dann den Betroffenen, in den eigenen vier Wänden zu genesen und die Selbstständigkeit zu erhalten. Diese speziell für Senioren entwickelten Produkte der privaten Unfallversicherung bieten im Falle der Hilfsbedürftigkeit als Folge eines Unfalls Hilfs- und Pflegeleistungen, wie der GDV mitteilt. Die ermöglichen den Betroffenen so, die Selbstständigkeit und den Verbleib in der eigenen Wohnung zu erhalten.
Benötigt der Versicherte nach einem Unfall Hilfe bei den gewöhnlichen Verrichtungen des Alltags, springen Dienstleister ein - sogenannte Assisteure als Partner der Unfallversicherer. Diese unterstützen den Versicherten mit Einkäufen, bei der Körperpflege, putzen, begleiten ihn bei Arzt- und Behördengängen und bieten einen Menü- und Wäscheservice sowie einen Hausnotruf. Viele Menschen in den 60ern pflegen selbst noch ihre hoch betagten Eltern. Wer seinen Ehepartner oder einen Verwandten ersten Grades zu Hause pflegt, kann auch diese Hilfe absichern: Auch in diesem Fall springen Assisteure vorübergehend ein.
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