Für die Entfernung von Hakenkreuzen, die in eine Scheibe eingeritzt worden sind, zahlt die Versicherung keinen Pfennig. Das musste laut einem Bericht der Berliner Morgenpost jetzt ein Berliner Gastwirt feststellen. Unbekannte hatten Hakenkreuzsymbole in die Scheiben seines Lokals geritzt. Die Versicherung weigerte sich, die Kosten in Höhe von 10.000 Euro zu übernehmen. Zu Recht, wie der Gastwirt nach Durchsicht seiner Unterlagen feststellte.
Die Versicherung zahlt nur bei Glasbruch, nicht aber bei Kratzern im Glas. Diese gelten als Vandalismus und damit als unversicherbares Risiko, schreibt die Zeitung. Der Gastwirt kommt also nicht umhin, die Scheiben auf eigene Rechnung zu ersetzen. Eine Wahl bleibt ihm nicht: Hakenkreuze sind verbotene Symbole und müssen umgehend entfernt werden.